Aufgrund des Coronavirus bleibt unsere Einrichtung vom 17.03.2020 bis 17.04.2020 geschlossen.

Wir wünschen allen Familien eine gesunde Zeit!!

 

"Bleibt zu Hause!", um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Aber was kann man in der Wohnung mit seinen Kindern alles "anstellen"?
Die Tiger wollen heute von einem kürzlich durchgeführten Angebot berichten, für das es nicht viel braucht und das jeder daheim umsetzen kann. Was man dafür benötigt? - Rasierschaum sensitive.
Die Kinder hatten sich bis auf die Windeln ausgezogen und um den Tisch versammelt. Zunächst sprühten wir Erzieher kommentarlos eine kleine Portion Rasierschaum auf den Tisch - die Kinder erfreuten sich an dem Anblick des kleinen Häubchens. Nach kurzer Zeit patschte der Jüngste der Gruppe in das Schaumhäufchen, was von den anderen Kindern freudig beobachtet wurde. Schließlich wollten sie noch mehr Schaum haben - das Eis war gebrochen. Jetzt matschten und patschten sie alle mit dem Schaum, verteilten ihn auf dem ganzen Tisch und wurden dabei immer experimentierfreudiger. Sie fingen an, sich ihre Arme oder auch den Bauch mit dem Schaum einzuschmieren oder aber sie machten sich gegenseitig mit dem Rasierschaum ganz weiß. Auch klatschten sie ihre schaumverschmierten Hände zusammen und konnten dabei sehen, wie der Schaum wegspritzte....
Bei all diesen Tätigkeiten hatten sie eine Menge Spaß und jauchzten immer wieder, aber nicht nur das: Durch das Matschen wurde die haptische Wahrnehmung und die Feinmotorik der Kinder gefördert. Unter Haptik versteht man das tastende Begreifen, also die Art, wie Babys und Kleinkinder ihre Welt wahrnehmen und sich mit den Dingen auseinandersetzen.
Uns Erziehern war es dabei wichtig, dass die Kinder ihrer eigenen Motivation folgen konnten, indem wir ihnen nicht alles zeigten, sondern sie lediglich begleiteten.
In einem weiteren Schritt breiteten wir eine dunkelblaue Wachstischdecke auf dem Boden aus, legten Massagebälle bereit und sprühten etwas Rasierschaum dazu. Die Kinder rollten die Bälle durch den Schaum und entdeckten die witzigen Spuren, die die Igelbälle hinterließen. Dies motivierte sie dazu, selbst über die Tischdecke zu hüpfen und Fußabdrücke zu hinterlassen. Und auch mit dem Händen machten sie etliche Handabdrücke auf die dunkle Plane.
Insgesamt war es faszinierend zu sehen, wie besonnen die Kinder bei ihrem Tun vorgingen: Voller Freude und Tatendrang, aber niemals ausgelassen und wild. Und so hielt sich auch der Putzaufwand danach absolut in Grenzen. Wir können nur jedem empfehlen, es einfach mal selbst in den eigenen vier Wänden ausprobieren!!