Tierischer Besuch in der Rasselbande

 
Kürzlich gab es eine große Überraschung für die Kinder der Pandabärengruppe.
Schon am Wochenplan fiel Max und seiner Mama das Schild auf: Wir bekommen Besuch von einem Pferd!!!! Als die beiden in den Gruppenraum kamen, hakten sie nochmal bei den Erzieherinnen nach: Bekommt ihr heute wirklich Besuch von einem Pferd?? Oder geht ihr nur zu den Pferden?
Aber tatsächlich, wir bekommen Besuch von einem Pferd!
Melanie, eine Erzieherin der Pandabärengruppe, hatte die Idee in ihrem Urlaub die Krippe samt Pferd zu besuchen - also, gesagt getan.
Gleich nach dem Frühstück haben wir uns angezogen, um auf der großen Wiese an der Krippe zu warten. Das war ganz schön spannend! Nach kurzer Zeit haben wir einen Anhänger auf dem Parkplatz entdeckt und nach ein paar Minuten konnten wir Melanie und ihr Pferd Ruby sehen.
Wir hatten viel Zeit, um uns das Pferd ganz genau anzuschauen. Melanie hat uns ein paar Dinge über ihr Pferd erzählt, zum Beispiel was es gerne isst.
Zudem mussten wir eine wichtige Regel beachten:
Wir dürfen uns nicht von hinten an Ruby nähern, denn dann kann es sein, dass Pferde austreten.
Viele Kinder waren direkt mutig und wollten Ruby streicheln. Ein paar waren immer wieder kurz davor sich anzunähern, doch so ganz geheuer war Ruby diesen dann doch nicht. Er ist auch wirklich ein großes Pferd!!!
Unser jüngster (gerade ein Jahr alt) aus der Gruppe war besonders mutig, auf dem Arm von Sina hat Max sich ganz nah an Ruby getraut- bis er laut geschnaubt hat- da sind sowohl Max als auch Sina sehr erschrocken :-).
Zum Schluss waren dann doch alle Pandabären ganz mutig und einmal sehr nah an Ruby- zwar auf dem Arm der Erzieherinnen aber trotzdem sehr mutig!!!
 
Aber nicht nur die Pandabären haben die Zeit mit Ruby genossen. Auch die Kinder der Tiger und Eisbären konnten das Pferd noch genau betrachten und streicheln.
 
Das war ein ganz besonderer Tag und alle Kinder hatten ihren Mamas und Papas beim Abholen sehr viel zu erzählen.
 
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Wie voll ist eigentlich "ein Glas voll"?

Um dieser Frage nachzugehen, haben die Erzieherinnen der Pinguingruppe einen runden Tisch mit vielen Gläsern in ganz unterschiedlichen Größen und Formen gedeckt und zwei Kannen mit rotem Tee dazugestellt. 

Jeweils zwei Kinder dürfen an dem Tisch nach Herzenslust experimentieren und ausprobieren. Zuerst gießen die Kinder den Tee ganz vorsichtig in ein Glas, auch das zweite Glas wird so gefüllt. Oh, das nächste Glas ist viel kleiner, es ist ganz schnell voll. Es bildet sich sogar ein kleiner "Tee-Berg"! Schnell mit dem Finger in das Glas getaucht und der Berg ergießt sich als Tee-See auf dem Tisch. Das ist gar nicht schlimm, die Kinder bekommen einen Lappen in die Hand und beobachten wie der Lappen den roten Tee vom Tisch saugt. Und weiter geht es: Die Kinder gießen die Flüssigkeit nicht nur aus der Kanne in die Gläser, sondern probieren auch deren Inhalt in andere Gläser umzuschütten. Nicht immer passt der Inhalt auch in das neue Glas...

Für die Kinder ist das Experiment sehr spannend. Sie beobachten, probieren aus, schütten und wischen. Das Ganze macht nicht nur Spaß, sondern ist gleichzeitig frühe naturwissenschaftliche Bildung. Die Kinder erfahren eine Menge über das Verhalten von Flüssigkeiten und über Volumen, sie schätzen ab und überprüfen ihre Erwartungen ganz spielerisch. Sie erweitern so ihr Weltbild und erfahren Selbstwirksamkeit.

Um den Forscherdrang unserer Kinder weiter zu unterstützen, beteiligt sich die Rasselbande jedes Jahr am Projekt Forscherstation der Klaus-Tschira-Stiftung und erhält dafür eine Plakette. Dafür besuchen die Erzieherinnen abwechselnd entsprechende Seminare und setzen die Ideen in der Einrichtung um.  Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieherinnen haben viel Spaß dabei.

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It's photo time

Anfang November kam die Fotografin an zwei aufeinander folgenden Tagen zu uns in die Rasselbande. Da es das Wetter sehr gut mit uns meinte, konnten wir die Fotos draußen machen lassen. Die Kinder waren schon beim Anziehen total aufgeregt und freuten sich endlich raus zu der Fotografin zu gehen. Die Location für das Shooting war wunderschön, da uns der Herbst mit seinen vielen bunten Farben verwöhnt hat. Die Fotos wurden zwischen bunten Blättern und mit verschiedenen Kürbissen, die die Fotografin extra mitgebracht hatte, gemacht. Vor allem ein großer Kürbis begeisterte die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes schwer! - So haben manche Kinder versucht diesen hochzuheben, zu tragen und zu rollen... sicherlich sind dabei tolle Fotos entstanden. Ausgelassen ging es dann mitunter zu, wenn sich die Kinder mit der sie begleitenden und animierenden Erzieherin eine "Blätterschlacht" lieferten und viele bunte Blätter kreuz und quer durch die Luft wirbelten.
Fast alle Kinder haben sich fotografieren lassen und hatten Spaß dabei. Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse des Fotoshootings. 
 
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Fuchslaternen und Kürbiskopf

Wir, die Füchse, waren ganz schön traurig darüber, dass es aufgrund der aktuellen Lage kein Laternenfest geben wird. Die Freude daran haben wir uns aber letztlich nicht nehmen lassen und haben beschlossen, trotzdem ein Laternenfestfrühstück mit den Kindern zu machen und Laternen zu basteln. Dieses Jahr haben wir Fuchslaternen gebastelt, mit denen die Kinder bei uns im Dunkeln bei Kerzenschein mit der Laterne zu Laternenliedern laufen durften. Bald ist uns aber noch etwas Besseres als Kerzenschein eingefallen: Eine Kürbislaterne, das wäre doch toll! Also sind wir kurzerhand mit den Kindern zum Supermarkt gelaufen und haben uns einen Kürbis besorgt. Schon der Einkauf war für die Kinder sehr spannend. Immer wieder hörten wir nur: „Kürbis aussuchen! Kürbis aussuchen!“ Es war schön zu sehen, dass die Kinder so viel Spaß dabei hatten.
Am nächsten Tag ging es ans Aushöhlen. Manche haben sich direkt getraut und einfach in den Kürbis gefasst und die Kerne herausgeholt, anderen war das Ganze nicht so wirklich geheuer, aber alle haben gespannt zugesehen. Und spätestens, als ein Löffel zum Aushöhlen geholt wurde, wollten alle mitmachen. Die Kerne haben wir aber nicht weggeworfen, nein, sie wurden gebacken! Wir haben die Kerne gewaschen und dann durften die Kinder sie aus dem Wasser auf ein Backblech legen. Noch schnell gesalzen und dann ab in den Backofen damit! Am nächsten Morgen wurde von einer Erzieherin ein Gesicht in den Kürbis geschnitzt. Als wir Morgenkreis gemacht haben, haben wir die gerösteten Kerne und den Kürbis in die Mitte gestellt. Die Kerne zu fühlen und zu probieren war schon toll für die Kinder, aber das Highlight war der Kürbis! Wir stellten eine Kerze in den Kürbis, machten das Licht aus und – nicht nur der Kürbis leuchtete, sondern auch die Augen der Kinder! Das Kürbisprojekt hat uns allen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! 

 

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Unter dem Motto "Tatütata - wer fährt denn da?" ist die Tigergruppe im Oktober in ein neues Projekt gestartet.

Zu Beginn haben sich die Tigerkinder warm angezogen, um vor dem Haus zu spielen. Sie staunten nicht schlecht, als sie auf dem Parkplatz ein Polizeiauto entdeckten. Dieses durften alle Kinder aus nächster Nähe betrachten. Die freundlichen Polizisten machten extra für uns das Blaulicht an - Faszination pur für die Kleinsten. Besonders mutige Kinder durften sogar auf dem Fahrersitz des Polizeiautos Platz nehmen!! Nach einer Weile verabschiedeten wir uns von den Polizisten und das Polizeiauto fuhr mit lautem "Tatütata" davon - was für ein Highlight!

In den darauffolgenden Tagen haben sich die Tigerkinder eigene Blaulichter hergestellt. Mit Hilfe eines Schwammes wurde Cromarfarbe auf eine Laminierfolie aufgetragen. Der Schwamm war dabei das "Polizeiauto", das mit "Tatütata" über die Folie "fuhr". Nachdem die Farbe getrocknet war, haben die Kinder Rettungsfahrzeuge aus Papier auf ihre Folien gelegt. Das darauffolgende Laminieren war für alle wieder besonders spannend. Danach noch tackern - blauglitzernde Pfeifenputzer als Bügel - fertig waren die Blaulichtlaternen, mit denen wir schon bald mit viel "Tatütata" durch die abgedunkelten Räume laufen werden. Außerdem wollen wir in den kommenden Wochen zur Feuerwehr spazieren, noch mehr zum Thema malen und basteln, mit Stoppkellen den "Bobbycarverkehr" regeln, mit vielen Feuerwehr- und Polizeispielzeugautos spielen und Bilderbücher passend zum Thema betrachten.